Hochheim

  • Echte Gebührenfreiheit für Krippen, Kitas und Schulkinderbetreuung, durch Übernahme der Betriebskosten durch das Land: Die Hochheimer SPD setzt sich bereits seit vielen Jahren für eine gebührenfreie Kinderbetreuung ein. Eine Abschaffung der Gebühren ist jedoch aus den eigenen Mitteln der Stadt Hochheim nicht finanzierbar, sondern nur mit einer Unterstützung des Landes denkbar, wie sie die hessische SPD vorschlägt.
  • Effektiver Schutz vor, bzw. Vermeidung von Fluglärm: Hochheim liegt in der Anflugschneise des Frankfurter Flughafens und ist deshalb schon immer besonders vom Fluglärm geplagt. Als Folge der Erweiterung des Flughafens durch die neue Landebahn Nordwest und das geplante Terminal 3, wird die Belastung für Hochheimer Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Jahren nochmals deutlich zunehmen.
  • Lärmschutz an der A 671: Zusätzlich zum Fluglärm leiden einige Hochheimer Bürgerinnen und Bürger unter dem Lärm der Bundesautobahn 671, die westlich an Hochheim vorbeiführt. Die Mainvorlandbrücke wird in den nächsten Jahren erneuert und für eine mögliche dreispurige Nutzung, durch Freigabe des Standstreifens, erweitert. Um die Anwohner vor zunehmendem Lärm zu schützen, hält die Hochheimer Kommunalpolitik eine Lärmschutzwand für wichtig und ist der Meinung, dass nach dem Verursacherprinzip der Bund für die Kosten aufkommen muss. Aus dem Bundesverkehrs-ministerium und von Hessen-Mobil heißt es jedoch, dass keine Verpflichtung zum Lärmschutz bestehe, da es sich bei dem Brückenneubau lediglich um einen sogenannten „Ersatzneubau“ und somit nicht um eine Kapazitätserweiterung handele.
  • Bezahlbarer Wohnraum: Wie das gesamte Rhein-Main-Gebiet steht auch Hochheim unter einem enormen Zuzugsdruck. Gleichzeitig fehlt es jedoch auch heute schon an bezahlbaren Mietwohnungen. Trotzdem lassen sich auch in Hochheim ungenutztes Bauland und leerstehende Häuser und Wohnungen finden. Deshalb braucht es eine stärkere Förderung für den Bau von sozialem und bezahlbarem Wohnraum und gleichzeitig muss stärker gegen spekulativen Leerstand und brachliegendes Bauland vorgegangen werden können.